Eric Wiesmann

Grossratskandidierende 2016

Geburtsdatum
Beruf Head of Marketing & Sales
Wohnort Othmarsingen
Familie verheiratet

Politik

Ich bin kein Politiker, welcher den Chauvinismus vertritt noch gut heisst. Egal ob den linken noch den rechten, den konservativen oder den absolut liberalen. Dabei vertrete ich die klare Ansicht, dass ein chauvinistisches Verhalten in unserer Politik die reine Verteidigung von Positionen, Ideologien und Parolen bedeutet, und keinen lösungsorientierten Ansatzes für einen gelungenen Konsens offeriert. Zudem sehe ich bei einem solchen propagandistischen Verhalten „Ineffizienz und Tatsachenverfälschung“ und man will den Stimmbürger als ein plakativ-gläubiger.

Meiner Ansicht nach sollte es in der Politik in erster Linie darum gehen, nachhaltige Lösungen für alle Generation, aber vor allem fürs Gross der Bevölkerung zu schaffen, und weder den Menschen zu verstaatlichen, noch eine Autarkie zu fördern, was linkere Partien vorantreiben, noch die Schliessung der Grenzen zurück zu wollen, wie dies eher die rechteren Parteien befürworten. Mein Grundkonzept ist sehr simpel: „Ich zähle auf die Eigenverantwortung, die jede Generationen in und mit sich trägt, aber auch für das gegenseitige Verständnis deren verschiedenen Bedürfnisse zueinander.“ Mein Fokus dabei liegt vordergründig darauf, meinen Kindern, welche noch unter 10 Jahren alt sind, eine Stimme zu geben. Mit unseren politischen Entscheidungen hinterlassen wir langfristige, somit generationsübergreifende Hypotheken, welche vorwiegend von den jüngeren oder gar jüngsten Generationen heute und in Zukunft bezahlt werden müssen. Wir leben somit auf „Pump“ und steuern leider zu wenig zur Tilgung hinzu.

 

 

Arbeit

Beruflich mag ich die Abwechslung und versuche meine verschiedenen Interessen sowie mein Erlerntes in Einklang zu verbinden. Meine hauptberufliche Tätigkeit habe ich bei der RUAG Space, dem Weltraumbereich der RUAG, und bin dort verantwortlich als Leiter des Verkaufes für die RUAG Space Betrieben in der Schweiz, Deutschland und den USA. Ursprünglich habe ich eine Lehre als Elektromonteur absolviert und habe danach Elektrotechnik studiert, gefolgt von einem Studium in Betriebsökonomie und schlussendlich in Jurisprudenz. Durch die Eigenerfahrung mit dem schweizerischen Bildungswesen und die mir damit eröffneten Möglichkeiten im Arbeitsalltag, bin ich von einer diversifizierten Bildungspolitik überzeugt und sehe diese auch als wichtigsten Faktor des Erfolges in der Schweiz. Dabei spreche ich nicht nur vom Akademischen Bildungsweg, sondern auch vom Bildungsweg „Berufslehre“.

Durch meine nebenberufliche Tätigkeit als Stiftungsrat der patronalen Stiftungen (Pensionskassen) der RUAG bin ich zudem in sehr enger Berührung mit den Sozialversicherungsgesetzen und Finanzmarktregulierungen.

Freizeit

Als Familienvater dreier Kinder ist mir die Familie und ihre Bedürfnisse von höchster Wichtigkeit und setzte zusammen mit meiner Frau auf Werte und Traditionen in der Erziehung aber auch in der Beziehung zu unseren Kindern. Es ist uns äusserst wichtig unsere Kinder zu selbstständigen, hilfsbereiten und weltoffenen Menschen heran zu ziehen.

 

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Wirtschaft

Bedeutung der Wirtschaft

Generell

Von zentraler Wichtigkeit für mich ist und bleibt eine stabile Wirtschaft, die auf wenigen, dafür soliden politischen Rahmenbedingungen fusst. Diese Wirtschaft ist einerseits die Grundlage des Wohlstandes in unserem Land, aber auch Grundlage für unsere Sozialwerke, was oft vergessen wird. Denn die besten Sozialwerke nützen nichts, wenn kein Geld da ist um diese auszufinanzieren. Aber damit nicht genug. Die Wirtshaft ist auch der Motor, welcher all unsere Institutionen durch das erzielte Steuersubstrat finanziert, wie beispielsweise die Bildung, Infrastruktur des Gesundheitswesens, den Heimat- und Umweltschutz, unsere Mobilität und vieles mehr. Auch hier gilt salopp gesagt; der wirtschaftliche Wohlstand der Schweiz bildet die Grundlage für deren Finanzierung. Wenn die Einkommen ausfielen, würde das Steuersubstrat reduziert und die Gelder für diese Institutionen ebenfalls. Man wird mit mir übereinkommen, dass wir uns nicht um arbeitsgesetzliche oder umweltpolitische Fragen streiten würden, wenn wir kaum Geld zu Leben verdienen würden, wenn keine Arbeit in der Schweiz vorhanden wäre. Ist es daher nicht sinnvoll die Wirtschaftsfähigkeit der Schweiz aber auch jene vom Kanton Aargau so zu stärken, damit nachhaltige Rahmenbedingungen entstehen? Und anstelle von Sand, wie Überregulatorien und Bürokratie sollten doch eher Öl (Bildung, Liberalisierung, Freihandelsabkommen, etc.) ins Getriebe gegossen werden? Trotzdem appelliere ich dabei klar an die Eigenverantwortung der Unternehmen und an den Unternehmergeist aller Beteiligter, für welchen wir in der Schweiz so gerühmt werden.

 

Besondere Bedeutung der KMU

Die KMUs stellen den Rückgrat unserer Wirtschaft und unserer Gesellschaft dar und beschäftigt über 2/3 aller erwerbstätigen Personen in der Schweiz. Sie sind mehr noch als die Grossunternehmen auf gute wirtschaftliche, politische und gesellschaftliche Rahmenbedingungen angewiesen, da ihnen die finanzielle Durchhaltekraft oftmals fehlt. Obschon die die äusserst hohe politische Stabilität in der Schweiz und die damit hereingehenden Rahmenbedingungen gut für die KMUs gut sind, nimmt jedoch mit negativen Folgen die behördliche Regulierungsmassnahmen stark zu, was zu steigenden Regulierungskosten bei den KMUs führt. Den Wirstschaftsstandort Schweiz fördern heisst heute klar, behördliche Regulierungen abzubauen, oder zumindest einzudämmen. Die Verantwortung gute Arbeitgeber sein zu wollen, nehmen KUMs seit Jahren wahr und anerkennen Ihre Angestellten als wichtigstes Gut. Die Förderung des Standorts Schweiz hat meines Erachtens viel damit zu tun, welche Grundlagen die erwerbstätigen Personen mit in den Arbeitslalltag mitbringen. Dieses Grundlage wird nebst dem familiär geprägten Werten und die der Gesellschaft vor allem mit der Bildung zu tun. Diesbezüglich spreche ich nicht unbedingt nur die Akademische Bildung an, sondern auch die Berufsbildung.


Wirtschaft

Grüne Wirtschaft

Diametral entgegen diesen oben geschriebenen Vorstellungen steht beispielsweise auch die Initiative „Grüne Wirtschaft“. Auch wenn diese in den Ansätzen gut gemeint ist, wird wieder einmal mehr im Vorhaben übertrieben worden und es wird ein zusätzlicher Overhead in der Verwaltung geschaffen, welcher wiederum finanziert werden muss. Dies soll ja zwar auch über Gebühren rückfinanziert werden, welche von den betroffenen Unternehmen erhoben werden, was dann aber zu einer Reduktion der resultierenden Erträge führt oder eine Preiserhöhung zur Folge hätte, oder Lohnanpassungen. Zudem sind die meisten Betriebe, im Übrigen weit über eine halbe Million Betriebe gehören den kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) an, hoffnungslos mit all den Regelwerken überfordert. Daher lehne ich diese zusätzliche Überbestimmung klar ab. Auch in Hinblick, dass sich die Zeiten grundlegend geändert haben. Der Compliance-Gedanke und die der Ethischen Moral halten Einzug in den Unternehmen. Folge dessen haben Unternehmen heute mehr denn je höchstes Eigeninteresse sich gute, branchenübliche Arbeitsbedingungen zu schaffen und es wird mir bestimmt beigepflichtet, dass auch hier die Eigenverantwortung gegenüber dem Umweltschutz wahrgenommen wird. Man nicht schlecht vor der Presse und damit vor der Öffentlichkeit stehen will.


AHV+

Auch die AHV+ Initiative stellt wiederum eine Hypotheke für die Generation dar. Was die Initianten nicht sehen ist, dass dies derzeit zusätzliche 4.2Mia CHF auf Basis 2016 pro Jahr kostet. Zudem ist aber die Zahl der Neurentner steigend, was diese zusätzlichen 4.2Mia CHF noch grösser werden lassen. Die Zahl macht aber so noch keinen Eindruck, daher versuche ich diese mal anders darzustellen: 4.2Mia CHF entsprich 49‘500 Personen, die jeweils auf ein Nettojahresgehalt von CHF 85‘000 verzichten würden, und dies nur um die Mehrkosten von den 10% der Initiative am Stand 2016 zu decken. Leider ist die Demografische Verteilung der Altersstruktur (siehe Bundesamt für Statistik: Alterspyramiden) noch ein Zusatzeffekt, welcher die Kosten in Zukunft noch höher hinauftreiben werden. Im 2016 tragen 3.4 Personen eine Peron, welche mit Refernzalter 65 in Pension geht. Um diesen Faktor so zu belassen, müsste im Jahr 2015 das Referenzalter über 72.5 sein. Die Darstellung der Initianten geht vom Simpson Effekt aus. Dieser, und das wird klassisch dem Stimmvolk verschwiegen, gilt exklusive nur, wenn sich ein Steady State Zustand sich eingestellt hat. Soll heissen, dass aus so makaber es klingen mag, gleiche viele Rentner sterben, wie neu in die Rente kommen. Dies ist meines Erachtens nicht der Fall, denn wie gesagt schlägt hier der Jugend- und Altersquotient mit dem falschen Vorzeichen zu.

 

 

Somit ist auch hier meine position klar. Die ahv+ ist gänzlich abzulehnen. Und dies nicht nur wegen den kosten, sondern auch, dass die ärmeren alters-rentenbezüger zwar 10% mehr hätten, aber als folge dessen aus der individuellen ergänzungsleistung und der krankenkassenverbilligung rausfliegen. Dies bedeutet, dass die initiative die ärmeren noch ärmer macht. Der gedanke, die mehrwertsteuer zur finanzierung der 10%igen erhöhung heranzuziehen, hätte einen einzigen effekt, die ohnehin hohen konsumentenpreise nochmals zu verteuern, was die kaufkraft der pensionäre , aber auch die der unteren einkommensklassen noch weiter reduziert. Mir sind hierbei die jungen familien ein anliegen, diesen hierbei eine stimme zu geben.

aber viel mehr geht es mir auch darum, dass dies eine sehr asoziale initiative ist, da sie allen rentnern 10% mehr verspricht, denen, die es nicht nötig haben mehr zu bekommen und im gegenzug denen mit 10% helfen zu wollen, welche es nötig hätten, ihnen aber dabei deutlich mehr zu nehmen, und sie somit noch mehr zu benachteiligen.

 


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