Gregor Kaczala

GGR-Wahlen Muri-Gümligen

Geburtsdatum
Beruf Kinderarzt
Wohnort Gümligen

Politik

Als Vater von 3 Kindern setzte ich mich für nachhaltige Lösungen ein, insbesondere wenn diese die Generation unserer Kinder betrifft. Diese haben ein leistungsfähiges Schulsystem verdient. Deren Ausbildung ist eine wichtige Investition in unsere gemeinsame Zukunft. Gleichzeitig bleibt die Gemeinde weiterhin ein attraktiver Wohnort für Familien.

Als Partner setze ich mich für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ein, sei dies für eine zeitgenössische Kinderbetreuung oder für Teilzeit Arbeitsmodelle.

Gesunde Finanzen sind mir ebenso ein Anliegen. Wir sollten nie vergessen, worauf unser Wohlstand basiert: Ein Bildungswesen das den realen Bedürfnissen der Arbeitswelt entspricht, ein gesundes Unternehmertum welches Arbeitsplätze schafft und gesundes Wirtschaften im öffentlichem Bereich.

Wir geben ja auch nicht mehr aus als wir verdienen!

 

Arbeit

Ich setze mich für die schwächsten Mitglieder unserer Gesellschaft ein: Zu früh oder krank geborene Kinder! Nach einer langen Ausbildung im In- und Ausland, durfte ich die Abteilung für Neonatologie am Kantonspital Fribourg aufbauen und nun führen. Es gibt nur wenig Dankbareres, als tagtäglich einer Tätigkeit nachzugehen im Wissen, dass wenn korrekt ausgeführt, die Früchte noch während Jahrzehnten geerntet werden können. Ich setzte mich ebenfalls für die Ausbildung der zukünftigen Ärztegeneration ein. Hier möchte ich meine Nachfolger noch besser ausbilden als ich es wurde, damit ich einmal mit gutem Gewissen auf meine Zeit als Dienstleister an einem öffentlichem Spit zurückblicken kann.

 

Freizeit

Mit 17 hing ich meine Fussballschuhe wegen mangelndem Talent an den berühmten Nagel und wurde Schiedsrichter. Nebst dass ich die Sorgen von kleineren Dorfclubs selber gesehen habe, hat mir mein Hobby die Gelegenheit gegeben zu verstehen wieso einem Leute folgen: weil man die Leistung anderer ermöglicht, weil man Vertrauen durch Kompetenz und Verständnis schafft, wenn man seinen Werten und Überzeugungen immer treu bleibt.

Durch unzählige Reisen durfte ich fremde Kulturen entdecken und mir selbst einen Eindruck Vorort machen. Was aber noch wertvoller war, als die unzähligen Begegnungen, die anderen Ansichten und die verschiedenen Religionen war, dass überall wo ich hinkam die Schweiz gleichgesetzt wird mit Demokratie, Erfolg und Natur. Erst der Blick von aussen konnte mir die Augen öffnen, wie schön wir es wirklich haben.

Darum möchte ich nun meinen Beitrag an das Werk unserer Vorgänger leisten!

 

Bildergalerie

weiterlesen...
weniger

Leserbrief zu "Fussball, Strafpunkte in den Amateurligen: Die Krux mit dem Fairplay", Berner Zeitung vom 04.11.2016, Seite 25

Eine der besten Einführungen. Seit 1992 als Schiedsrichter tätig, durfte ich diverse Änderungen erleben. Meines Erachtens ist die Einführung der Strafpunkteregelung im Fussballverband Bern/ Jura (FVBJ) eine der besten gewesen: die Höhe der Bussgelder schwand, die Klubbudgets wurden geschont und die „unfairen“ Teams sportlich bestraft. Bis dahin hatte es nur Bussen gegeben, welche die Vereine berappen mussten, nicht die Fehlbaren Zuschauer oder Spieler. Die kamen ungeschoren davon. Warum haben die FVBJ Delegierten- dieser in anderen Regionen bewährten- Regelung zugestimmt? Weil es liegt nun an den Vereinen liegt, für Klarheit in ihrem Umfeld zu sorgen. Die früheren „Problemklubs“ haben genau dies geschafft, die weniger problematischen haben die Entwicklung jedoch nicht antizipiert. Als neutraler Beobachter würde man sagen: der Spielmacher hat den Ball verloren und die Verteidigung hat geschlafen. Ausser als Witz käme keinem Fan in den Sinn, die Regeln, nur „weil alles ein Bisschen aus dem Ruder gelaufen“ ist, zu ändern. Oder etwa doch?

Leserbrief in "Lokalnachrichten" vom 20.10.2016

USR III Referendum zu Stande gekommen.

Zugegeben, ich war auch einer der Unterschreibenden. Nicht weil ich prinzipiell dagegen bin, sondern weil zum jetzigen Zeitpunkt keine Debatte dazu stattfand. Bisher hiess es lediglich, die Schweiz müsse gewisse Steuerarten auf äusseren Druck reformieren. Nicht genügend erwähnt wurden jedoch die Konsequenzen, welche diese Reform auf natürliche Personen haben könnte. Oder wussten Sie schon, wie hoch der  Steuerausfall auf Stufe der Gemeinde Muri bei Bern sein könnte? Erste Simulationen ergaben rund 5 Millionen Schweizerfranken pro Jahr. Was bedeutet das in Steuerzehnteln? Ein Zehntel. 

Im Hinblick auf diese konkreten Zahlen und die nun ermöglichte Debatte, soll sich jeder Mensch eine Meinung bilden und letztendlich für sich beantworten, wo die Gemeinde Einsparungen tätigen soll. Handkehrum, wird dies nicht nötig sein, sollte jeder Steuerzahler mehr abliefern wollen. Leider werden auch hier nicht der Fünfer und das Weggli zu haben sein.

Gregor Kaczala, Gümligen


Leserbrief in "Der Bund" vom 11.08.2016, Seite 8 (Co-Author)

Leserbrief Mangel bei Komplementärmedizin, «Bund» vom 4. August

Trotz Nachwuchsproblem - das Bedürfnis der Patienten ist da

Die erwähnten Zahlen zur Abnahme der Anbieter von komplementärmedizinischen Leistungen sind bemerkenswert. Was jedoch nicht unerwähnt bleiben kann, sind die Bedürfnisse der Patienten. Diese lassen sich nicht mit ausgestellten Fähigkeitsausweisen steuern oder abbilden. Seit wir 2015 als erste Schweizer Kinderabteilung das klassische schulmedizinische Angebot mit der anthroposophischen Palette erweiterten, konnten wir zwei Reaktionsarten bei unseren Patienten beobachten: selten völlige Gleichgültigkeit, meist begeistertes Aufnehmen. Die angebotenen äusseren Anwendungen (Wickel, Einreibungen, Massagen) beispielsweise werden von unserem spezifisch geschulten Pflegepersonal den Eltern beigebracht. Diese werden somit in einer zunehmend beschleunigten, digitalisierten und individualistischen Welt befähigt, für ihr krankes Kind innezuhalten, sich Zeit zu nehmen und das Kind bei der Heilung mit eigenen Händen zu unterstützen. Welcher Erwachsene kann sich nicht an die von der eigenen Mutter angelegten Wadenwickel erinnern, als er krank zu Hause lag?

Unsere Erfahrung zeigt, dass wir die Nachfrage richtig einschätzten. Wir sind überzeugt, auf diesem Weg auch das Interesse unseres ärztlichen Nachwuchses während ihrer Weiterbildung zu wecken und somit die künftigen Grundversorger nicht an den Bedürfnissen der Patienten vorbeizuschulen.

Prof. Dr. med. Johannes Wildhaber, Chefarzt Pädiatrie HFR und sein gesamtes Kader


Spitalstandortinitiative: Leserbrief in "Der Bund" vom 27.10.2016, Seite 8

Leserbrief Teure Spitalstandortinitiative, diverse Artikel im «Bund»

Das können wir uns nicht leisten

Wie viel mehr ist die Bevölkerung zu zahlen bereit?

Gemäss Artikel 1 bezweckt die Initiative eine «ausreichende, qualitativ gute und wirtschaftliche Spitalversorgung». Wie diese Vorlage, welche bestehende Strukturen ausbaut, nun zu Wirtschaftlichkeit führen soll, haben die Initianten nicht dargelegt. Letztendlich wird dies nur über gemeinwirtschaftliche Leistungen (in der Landwirtschaft spricht man von Subventionen) zu erreichen sein. Mit Blick auf die jährlich steigenden Krankenkassenprämien ist jedoch die Frage erlaubt, wie viel mehr die Bevölkerung noch zu zahlen bereit ist. Oder sollen etwa die «Zentrumsregionen» für die «Peripherie» zur Kasse gebeten werden? Selbst wenn etwa eine Abteilung mit weniger als einer Geburt pro Tag eine qualitativ gute Versorgung erbringen mag, wird ein solches Angebot von selbst verschwinden. Im Kanton Freiburg musste eine Geburtenabteilung mangels verfügbarer Ärzte geschlossen werden. Warum sollte dies im Kanton Bern anders sein?

Gregor Kaczala, Gümligen

Leitender Arzt Pädiatrie HFR


Kontakt

Social Media

Links